In der Siedlung kann man zwei denkmalartige evangelische Kirchen finden- die aus Abád stammende Kirche wurde in 1789 im Barokkstil gebaut. Charakteristisch ist der quadratische, stämmig wirkende Turm vor der Fassade. Die älteste Orgel (Baujahr 1899) des Dorfes ist im Laufe der Zeit kaputt gegangen, wurde erst in 2003 von der holländischen Johannus Orgelfabrik erneuert und ist seitdem für Orgelkonzerte hervorragend geeignet. Die innere und äussere Restauration der Kirche dauerte von 1998 bis 2002.
Die Szaloker Kirche wurde in 1822 im Spätbarokkstil erbaut und ist zur Zeit in einem ziemlich schlechten Zustand. In ihrer Nachbarschaft findet man die Parokia und eine evangelische Schule.
Nicht weit von der Evangelischen Kirche wurde diese Kirche im Barokkstil in 1774 erbaut. Das Podium und das Taufbecken errichtete man in 1790 im Zopfstil, das Altargemälde malte Kunstmaler Kovács Mihály aus Abádszalók zwischen 1870 und 73.

Im Jahre 1690-ben erwarb die Stadt das Grundstück und Gebäude aus dem Besitz der Familie Bika. 1799 wurde dann ein Stockwerk darauf gesetzt. An die Fassade des Hauses brachte man 1810 einen kämpfenden, verkupferten Stier aus Eisen auf einem Aushängeschild an, so dass aus dem ehemaligen Gasthaus von János Bika das Hotel „Zum goldenen Stier“ wurde.

Das Komitatsverwaltungshaus: Erbaut in der Marktstraße von 1911 bis 1912 nach Plänen von Zoltán Bálint und Lajos Jámbor. das Gebäude gehört zu den schönsten Jugendstilbauten des Landes. An seiner Stelle stand hier früher das erste Hotel der Stadt - „Das Hotel zum Weißen Roß“. Die Fassade schmücken
Pierogranit Verzierungen aus Zsolnay, Blumengirlanden und die Statuen vier bewaffneter Haiducken. In der Fassadenmitte dagegen das Wappen des Komitates Hajdú.
Das Reformierte Kollegium: Das Debrecener Reformierte Kollegium
ist eines der geistigen Zentren der ungarischen Reform. Es begann 1538 mit seiner Tätigkeit. Zuerst brannte es 1564 ab, dann noch einmal 1802. Der aufopferungsvollen Arbeit der Studenten in den Ferien ist es zu verdanken, dass man in einigen noch brauchbaren Räumen das folgende Studienjahr fortsetzen konnte.
Die zwiebelförmige Kuppel beschädigte 1907 ein Sturm. Man versuchte sie noch zu reparieren, aber der Sturm riss sie dann doch völlig herunter.
Die Baumeister gaben dem Turm dann die Form einer Bastion. Seitdem pflegt man die Kirche auch die „Stumpf- Kirche“ zu bezeichnen.

Das Wahrzeichen Debrecens, die Große Reformierte Kirche wurde nach Plänen von József Thaler zwischen 1805-1823 erbaut. An der Stelle der heutigen Kirche befand sich bereits im 14. Jahrhundert eine Kirche. Die Inneneinrichtung, der Altartisch, der Armsessel von Kossuth und die Bänke wurden von Einwohner und Handwerksmeistern Debrecens gestiftet bzw. gefertigt. Die Orgel baute 1838 der Wiener Orgelbaumeister Jakob Deutschmann.

Das Gymnasium steht ebenso am Bocskai Platz und wurde nach den Plänen von Imre Vecsey im romantischen Stil von 1864 bis1865 erbaut. Schon
in den 1600-er Jahren fungierte es als Tochterschule des Debrecener Reformatischen Kollegiums. Unter dem Gebäude befindet sich ein Luftschutzkeller, der aber nicht zur Besichtigung freigegeben ist.

Am Bocskai Platz steht das Rathaus und wurde nach Plänen von Károly Dobay zwischen 1905 und 1907 im
eklektischen Stil errichtet.

Ein anderes Gebäude, das dem Bocskai Platz sein charakteristisches Gesicht gibt, ist die Reformierte Kirche. Wahrscheinlich stand hier auch schon in der Zeit des Königshauses Árpád eine Kirche. Ein Schutzwall und vier Ecktürme umgaben schützend die alte Kirche im gotischen Stil. 1681 brannte diese aber leider ab. Danach erweiterte man die Kirche mehrmals, baute sie aus - zuletzt zwischen 1880 und 1882 nach Plänen von Győző Cziegler.

1755 wurde die Römisch-Katholische Kirche im Barockstil erbaut und dem Heiligen Ladislaus geweiht.
1930 malt Takács István Fresken mit historischen Szenen der Stadt: die Entdeckung des Heilwassers und die wunderbare Heilung eines Arbeiters.

Das im Milleniumsjahr übergebene Glockenhaus ist die Arbeit des Architekten Zoltán Rácz. Die Besucher können hier die Glockensammlung
von Edit Oborzil und ihrem Gatten Tibor Jeney bewundern. Die Sammlung besteht aus ca.
50 Glocken, die ganz individuell entworfen und aus einem besonderen Aluminiumguss mit einem speziellen Verfahren hergestellt wurden.

Die Kirche wurde im Jahre 1994 nach den Plänen von
István Lengyel im Auftrag der
griechisch-orthodoxen Gemeinde erbaut. Das moderne Gebäude vereint brillant zeitgemäße Materialien mit dem byzantinischen Stil.

Das gotischen Gebäude auf dem Kalvin Platz wurde im 15.Jh erbaut. Die Befestigungswände gehören heute zu den wichtigsten Denkmälern der Stadt.

Das Musikpädagogische Institut "Zoltán Kodály" befindet sich in dem neurenovierten ehemaligen Kloster des Franziskanerordens, mitten in der Stadt Kecskemét. Beim Betreten des Gebäudes erblickt man gleich ein Meisterwerk: die Kodály-Büste von Miklós Borsos.
Das heutige Rathaus wurde zwischen 1892 und 1897 anlässlich des 1000 jähr. Bestehens des ungarischen Staates im ungarischen Jugendstil mit 174 Räumen auf einer Grundfläche von 5534 m² nach Plänen von Ödön Lechner und Gyula Pártos erbaut.
Hinter der Dreifaltigkeitssäule erhebt sich das zur Tausendjahrfeier Ungarns von der Wiener Theaterbaufirma Helmer und Fellner geplante Gebäude. Das Theater ist nach Katona József benannt. Katona József wurde in Kecskemét geboren und lebte auch hier. Sein berühmtestes Drama „Banus Bánk” wurde erst nach seinem Tode am Kecskeméter Theater aufgeführt.

Nach Plänen von Géza Márkus wurde 1902 dieses Gebäude
im ungarischen Jugendstil erbaut. Im Erdgeschoss befanden sich Geschäfte, im ersten Stock ein Casino der Handelsleute, im zweiten waren Wohnungen geplant. Heute befindet sich hier eine Gemäldegalerie.
Die Dachziegeln und Fassadenschmuckelemente wurden in den Zsolnayer Keramik- und Porzellanwerken gefertigt.

Die Dreifaltigkeitssäule: Dieses Denkmal errichteten als Dank die Überlebenden einer fürchterlichen Pestepidemie die von 1739 bis 1740 in der Stadt wütete. Auf der ca. 3 Meter hohen Barock-Spitzensäule erkennt der Betrachter gleich mehrere Pestheilige, so z.B. den Heiligen Rochus, oder den Heiligen Sebastian.
Dieses Kunstwerk schuf der Steinmetzmeister Conti Lipót Antal.
Die Franziskaner Kirche: Die Kirche wurde Ende des 13.Jh. Anfang des 14.Jh. gegenüber dem Rathaus
erbaut und ist somit das älteste Gebäude der Stadt. Anfangs benutzten sowohl die katholischen als auch die evangelischen Gläubigen diese Kirche.
Ab 1647 führten die Mönche des Franziskanerordens die Pfarre.
Im Jahre 1752 gab Maria Teresia die Erlaubnis zum Bau dieser Kirche. Das Kirchengebäude wurde zwischen 1774 und 1806 nach Plänen des Piaristenbruders Oswald Gáspár im klassizisierenden spätbarocken Stil erbaut. Am 2. April 1819 vernichtete das Feuer sein Dach und seinen Turm fast vollständig.

In der Belagerungszeit durch die Türken benutzte die katholische und reformierte Glaubensgemeinschaft gemeinsam die einzige, aus Stein erbaute Kirche der Stadt. Mit der durch 660 „Schmiergeld“ - Dukaten in Gold errungenen Erlaubnis des Paschas von Buda erbaute die reformierte Gemeinde von 1680 bis 1683 eine eigene Kirche. Im Kirchturm läutet nun die von György Rákóczi gespendete, neugegossene Glocke.
Nach jahrhundertlanger Verfolgung bekamen die Juden nach 1820 in Kecskemét das Recht, sich hier niederzulassen. Ihre erste Synagoge erwies sich bald als zu klein. Das neue Gebäude, das auch heute zu sehen ist, wurde von 1864 bis 1871 in mehreren Etappen
im romantisch-maurischen Stil erbaut. Da seine erste Zwiebelkuppel durch das Erdbeben im Jahre 1811 völlig zerstört wurde, hat man sie durch eine neue an eine
Lotusblüte erinnernde Kuppel ausgetauscht.
Evangelische Kirche: Die von der Familie Wattay ab 1718 angesiedelten evangelischen Slowaken bauten in Kiskőrös eine Kirche, welche Soldaten des Erzbischofs von Kalocsa 1730 zerstörten und abgebrannten. Nach der Toleranzverordnung von Joseph dem Zweiten konnte man 1783 mit dem Neubau der Kirche beginnen. Die Gemeinde benutzt diese im neogotischen Stil gebaute, 2000 Leuten Platz bietende Kirche heute noch. Sehr interessant ist, dass Sándor Petőfi als Neugeborener am auf seine Geburt folgenden Morgen, am 1. Januar 1823, hier getauft wurde. Davon zeugt ein Eintrag im Kirchenbuch.
Katholische Kirche: Die Kirche wurde 1826 im Neobarock Stil gebaut. Ihre Besonderheit besteht darin, dass der während des zweiten Weltkrieges nach Kiskőrös geflohene polnische Maler, Karol Malczyk ,die Einheimischen in biblischen Figuren auf den Gemälden an den Innenwänden der Kirche verewig hat.
Rathaus: Das Rathaus wurde 1893 nach den Plänen des Baumeisters, János Lehoczki im eklektischen Stil gebaut. An seiner Fassade ist das aus 1884 stammende Wappen der Stadt zu sehen.