Adresse: Kossuth u. 1., H-4220 Hajdúböszörmény
Früher funktionierte dieses Gebäude als Zentrale des Haiduckengebietes. Seit 1924 hat hier das Stadtmuseum mit volkskundlichen, archäologischen und historischen Ausstellungen seinen Platz bekommen. 1951 wurde mit der Namensverleihung „Hajdúságer Museum“ die ständige Ausstellung mit Sammlungen über die Geschichte der Hajdúság (des Haiduckengebiets), der Völkerkunde, der Bildenden Kunst und der Archäologie eröffnet.


Foto: László Fodor
Früher funktionierte dieses Gebäude als Zentrale des Haiduckengebietes.
Seit 1924 hat hier das
Stadtmuseum mit volkskundlichen, archäologischen und historischen Ausstellungen seinen Platz bekommen. 1951 wurde mit der Namensverleihung „Hajdúságer Museum“ die
ständige Ausstellung mit Sammlungen über die Geschichte der Hajdúság (des Haiduckengebiets), der Völkerkunde, der Bildenden Kunst und der Archäologie eröffnet. In dem Gebäde des Museums befindet sich auch eine wissenschaftliche Bibliothek.
Im Flügel zum Bocskai Platz arbeitet das Stadtgericht. Das Gebäude wurde nach Plänen des Debrecener Maurermeisters János Jenovai zwischen 1762 und 1765 in drei Etappen gebaut bzw. erweitert.
Damals befand sich im Keller sogar ein Gefängnis, in dem auch der berühmte Räuber Bandi Angyal festgehalten wurde. Aus statischen Gründen versetzte man den Keller. Eine Erweiterung des Gebäudes fand zuerst 1805 unter der Leitung von dem Debrecener Baumeisters József Rachbauer und dann von Jarabin András statt.
Die dritte Bauetappe, der Bau des Gerichtsflügels und eines neuen Gefängnisses, wurde 1867 nach Plänen des Ingenieurs János Balthazár beendet.
Nachdem das Haiduckengebiet kein Komitat mehr gewesen war, funktionierte dieses Gebäude z.B. als Bank, Polizei, Casino und Studentenheim.