Suche
Google

Kooperationsvertrag für Mercedes-Benz-Werk in Kecskemét

27. Oktober 2008


Mercedes-Benz und ungarische Regierung schließen Kooperationsvertrag für neues Werk in Kecskemét

  • Vertragsunterzeichnung zur Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten im Premium-Kompaktwagensegment
  • Investitionen in Höhe von rund 800 Mio. Euro
  • Produktionsstart in 2012

Budapest – Rainer Schmückle, Chief Operating Officer Mercedes-Benz Cars, und Gordon Bajnai, Wirtschaftsminister von Ungarn, haben im Beisein von Ferenc Gyurcsány, Premierminister von Ungarn, und Dr. Gábor Zombor, dem Bürgermeister der Stadt Kecskemét, den Kooperationsvertrag zum Bau eines neuen Mercedes-Benz Werks in Kecskemét unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung, die im ungarischen Parlament stattfand, vereinbarten die Vertreter von Mercedes-Benz und der ungarischen Regierung wesentliche Eckpfeiler zur Errichtung des neuen Werks. Hierzu zählen die Investitionen von 800 Millionen Euro und der Aufbau von bis zu 2.500 Arbeitsplätzen. Das Werk wird ab 2012 jährlich über 100.000 Kompaktwagen fertigen.

„Ihr Land, die Region, die Stadt Kecskemét und die Menschen dort werden mit der Entscheidung für diesen Standort Teil der Historie von Mercedes-Benz. Und wir vertrauen auf die Leistungsfähigkeit des Standorts und der Mitarbeiter. Denn: egal woher ein Mercedes kommt, er muss immer den höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen, so Schmückle.

Mercedes-Benz errichtet das Werk, um zusätzliche Produktionskapazitäten im Kompaktwagensegment zu schaffen, in dem das Angebot von zwei auf vier Fahrzeuge erweitert wird. Das Werk in Kecskemét trägt dazu bei, die Portfolioerweiterung nachhaltig wirtschaftlich zu gestalten.

Kecskemét liegt in der Puszta-Region, rund 80 km südöstlich von Budapest entfernt an der Autobahn M5, die Ungarn als Nord-Süd-Tangente durchquert. In Kecskemét sollen im Verbund mit dem Werk Rastatt ab 2012 zwei Fahrzeuge der Nachfolge-Generation der heutigen A- und B-Klasse vom Band rollen. Im Werk Rastatt, das künftig drei Fahrzeuge produzieren wird, sind Investitionen in Höhe von 600 Millionen Euro geplant.