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Willkommen in der virtuellen Fotogalerie auf puszta.com!

In unserer Fotogalerie haben wir Ihnen wunderschöne Fotos rund um die Puszta zusammengestellt. Malerische Landschaften, einzigartige Naturschätze, kulturelle Werte, Tiere, Pflanzen und Menschen – tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt!

8. Juni: Gedenktag des heiligen Medardus

Hortobágy Ungarn Der 8. Juni ist der Namenstag von Medard. Dieser Tag ist mit den folgenden Bauernregeln verbunden:

Wenn es zum Heiligen Medardus regnet, so regne es 40 Tage lang.

Medardus ohne Regen,
folgt ein großer Erntesegen.


Der heilige Medardus war Mitte des 6. Jahrhunderts Bischof von Vermand, von Noyon und später von Tournai. Medardus war für seine Mildtätigkeit bekannt, seine hingebungsvolle Liebe zu Armen und Notleidenden ließ ihn schon früh weite Verehrung finden.
Er starb in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts und wurde im Kloster in Soissons nördlich von Paris begraben.

Die Person des Bischofs selbst, so meine Recherchen, hat mit den Bauernregeln an diesem Tag nichts zu tun. Zwei Legenden erzählen jedoch über Gewitter in seinem Leben.

Erstens erzählt die Legende, wie Medardus bei einer Wanderung übers Feld von einem Gewitter überrascht wurde und ein Adler kam, der ihn mit seinen Schwingen vor dem Nasswerden schützte.
Zweitens geschah einmal, dass der Bischof eine Gruppe von tanzenden Leuten gewarnt hatte, mit dem unanständigen Feiern aufzuhören. Seine Worte waren aber wirkungslos, so hat er den Himmel um Regen gebeten, der so stark kam, dass das Feiern ins Wasser fiel.

In Algyő bei Szeged (Südungarn) existiert der folgende Brauch: Wenn es an diesem Tag nicht regnet, wird ein Hahn gebadet, um Dürre zu verhindern.

Der 8. Juni galt im Mittelalter auch als Jahrestag der Sintflut, daher der Volksglaube, dass es 40 Tage lang regne, wenn es an diesem Tag regnet.

Nach der Tradition sollen an diesem Tag Flachs und Kohl gesät werden.

Foto: kallosz